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Geschichte des Hauses

Am 4. Mai 1938 erhielt Großvater Emil Becker die Erlaubnis zum „Betrieb einer Gast- und Schankwirtschaft mit allen Getränkearten, nebst Garten und Kegelbahn“. Auch zwei Fremdenzimmer verzeichnet die Urkunde. Nicht erwähnt ist die Apfelweinkelterei, welche die damalige Grundlage des Betriebes wurde.

Im März 1963 kehrte die Tochter Erna mit ihrem Mann Rudolf Moser nach mehrjährigem Auslandsaufenthalt nach Deutschland zurück. Sie erwarben Haus und Gaststätte, renovierten sie aufwendig und führten ein florierendes Apfelweinlokal mit selbstgekeltertem Apfelwein.

1968 wurde die „Gut Stubb“ im Stil des Biedermeier im 1. Obergeschoss eröffnet, heute der Frühstücksraum des Hotels.

1974 ergab sich die Gelegenheit zum Erwerb des Nachbarhauses. Das ehemalige Stadthaus des Freiherren von Zwierlein und spätere Königlich Preußische Grenzpostamt aus dem 18. Jahrhundert war in sehr schlechtem Zustand.

Nach Abriss von drei Anbauten und dem hinteren Teil des Haupthauses konnte mit dem Neubau begonnen werden, dabei wurden beim Ausschachten der alte Stadtbrunnen und die Reste des offenbar abgebrannten Brunnenhäuschens freigelegt.

Die Erhaltung der Fachwerkkonstruktion im Erdgeschoss und der wertvollen Stuckdecken von 1736 im 1. Stock (heute Blauer Salon und Cabinet) waren für die Planung des späteren Hotels mit 47 Zimmern und Restaurants mit 120 Plätzen maßgebend.

1990 wurde das Nachbarhaus auf der anderen Seite erworben. Es entstand ein Neubau mit weiteren 15 Zimmern mit Garagengeschoss und Wintergarten.

Mit Beginn des neuen Jahrtausends ist die dritte Generation am Zuge.
Die Enkelin Karin Keller, geb. Moser hat als geschäftsführende Gesellschafterin der Familiengesellschaft die Leitung des Hauses übernommen.